Betriebssysteme
Wichtige Befehle und Verwaltungsaufgaben für Linux und Windows.
Linux-Navigation
pwd zeigt das Arbeitsverzeichnis, ls listet Einträge, cd wechselt das Verzeichnis. cat und less zeigen Dateien. cp, mv und rm kopieren, verschieben und entfernen.
Linux-Administration
chmod ändert Berechtigungen, chown den Eigentümer. systemctl verwaltet Dienste und journalctl zeigt Logs. ip und ss helfen bei Netzwerkanalyse.
Dateien und Suche unter Linux
grep sucht Muster in Texten; cat gibt Dateien aus und less erlaubt seitenweises Lesen. Vor rm sollte der Zielpfad sorgfältig geprüft werden, weil eine normale Shell-Löschung nicht automatisch in einem Papierkorb landet.
grep "error" /var/log/app.log sucht Zeilen mit dem Text error.
Linux-Netzdiagnose
ip addr zeigt Adressen, ip route die Routing-Tabelle und ss offene Sockets. ping prüft Erreichbarkeit per ICMP-Echo, traceroute versucht die Zwischenstationen eines Pfads sichtbar zu machen. Für Namensauflösung eignen sich etwa resolvectl oder dig, falls vorhanden.
Windows
ipconfig zeigt Adapterkonfiguration, tracert verfolgt Wege und nslookup fragt DNS ab. PowerShell verbindet Befehle über strukturierte Objekte.
Windows-Netzdiagnose
ping prüft Erreichbarkeit per ICMP-Echo. netstat zeigt Verbindungen und lauschende Ports; PowerShell bietet dafür auch Get-NetTCPConnection. tracert zeigt erreichbare Zwischenstationen, nslookup fragt DNS-Informationen ab.
Benutzer, Dienste und Ereignisse
Administrationsaufgaben benötigen passende Rechte. Windows-Dienste lassen sich etwa mit Get-Service einsehen; die Ereignisanzeige hilft bei der Fehlersuche. Unter Linux liefern systemctl und journalctl entsprechende Betriebsinformationen, Benutzer- und Gruppenrechte werden getrennt verwaltet.