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Netzwerkdiagnose

Störungen schichtweise eingrenzen, Messwerte auswerten und belastbar dokumentieren.

01

Systematisch vorgehen

Zuerst werden Auswirkung, Umfang und letzte Änderungen erfasst. Danach wird von der physischen Verbindung über lokale Konfiguration, Gateway und Namensauflösung bis zum Anwendungsdienst geprüft.

02

Lokale Konfiguration

Adresse, Präfix, Gateway, DNS-Server, VLAN und Linkstatus werden kontrolliert. Eine APIPA-Adresse deutet bei erwarteter dynamischer Konfiguration häufig auf ein DHCP-Problem hin.

03

Erreichbarkeit trennen

Loopback, eigene Adresse, lokales Gateway, entferntes Ziel und DNS-Name werden getrennt getestet. So lassen sich IP-Konnektivität und Namensauflösung unterscheiden.

04

Tabellen lesen

ARP- beziehungsweise Neighbor-Tabelle, MAC-Adresstabelle und Routingtabelle zeigen unterschiedliche Zustände. Die spezifischste passende Route bestimmt den nächsten Hop.

05

DNS untersuchen

Mit gezielten Abfragen werden Recordtyp, Antwortserver, Status und TTL geprüft. Ein erreichbares Ziel per IP bei fehlerhaftem Namen spricht für DNS oder lokale Namenskonfiguration.

06

Paketmitschnitt

Ein Mitschnitt bestätigt, ob Anfragen gesendet und Antworten empfangen werden. Filter reduzieren Daten; Nutzdaten dürfen nur mit Befugnis und unter Datenschutzvorgaben betrachtet werden.

07

Befund dokumentieren

Zeitpunkt, betroffene Systeme, Messung, Ergebnis, Änderung und Wirkung werden festgehalten. Vermutungen werden von bestätigten Ursachen getrennt.

Wissen anwenden

Prüfe die Grundlagen in einer kurzen Übung.

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