Sicherer IT-Betrieb
Schutzbedarf, Risiko, Härtung, Überwachung, Notfallvorsorge und Wiederanlauf.
Schutzbedarf und Risiko
Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit werden je Information und Geschäftsprozess bewertet. Risiko verbindet Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß; Maßnahmen müssen zum Schutzbedarf passen.
Technische und organisatorische Maßnahmen
Segmentierung, MFA, Verschlüsselung, Rechtekonzept und Protokollierung wirken mit Prozessen, Schulungen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen zusammen.
Härtung und Patchen
Nicht benötigte Dienste werden entfernt, sichere Baselines angewendet und Schwachstellen priorisiert behoben. Änderungen werden getestet und mit Wartungsfenster sowie Rückfallplan durchgeführt.
Monitoring und Logging
Messwerte, Ereignisse und Schwellwerte werden zentral ausgewertet. Ein Alarm braucht Kontext, Priorität und einen definierten Reaktionsweg; reine Logsammlung ohne Auswertung genügt nicht.
Backup und Wiederherstellung
Sicherungsarten, Aufbewahrung und getrennte Kopien richten sich nach RPO und RTO. Wiederherstellungstests belegen, dass Daten und Abläufe tatsächlich nutzbar sind. RAID ersetzt keine Sicherung.
Vorfallbehandlung
Ein Sicherheitsvorfall wird erkannt, eingedämmt, bereinigt und kontrolliert wiederhergestellt. Beweise und Zeitablauf werden nachvollziehbar gesichert; anschließend folgen Ursachenanalyse und Verbesserungen.
Verfügbarkeit
Redundanz reduziert einzelne Ausfallpunkte, kann aber gemeinsame Ursachen nicht automatisch abfangen. Kapazität, Ersatzteile, Überwachung und getestete Wiederanlaufpläne gehören zusammen.